Kokosölseife

Gesiedet am 21.11.2016

96,15 % Kokosöl  (ein Würfel 🙂 )
3,85 % Sheabutter

ÜF 15 % (plus x)

 

Das wird jetzt ein klein wenig ausschweifend, aber ich möchte doch für mich dokumentieren, wie ich vorging. Der Plan: es soll ein üppig schäumendes Seifchen entstehen. Mischverseifungen sagt man viel Schaum nach und mit Kokos hat man zum einen ein Schaumfett und zum anderen ergibt es feste Seife. Also sollte ein Würfel Kokosöl mit NaOH und KOH heiß verseift werden. Angedacht schon lange vorher, hatte ich an jenem Tag spontan Zeit und Lust zum sieden. Nun war die Frage: wie berechnen? Ich entschied mich, 200 g Kokosöl (80 %) mit einer ÜF von 15 % und NaOH zu berechnen und die restl. 50 g ebenfalls mit 15 % und KOH. Alles mit Buch, Zettel, Stift und Taschenrechner. 😀

Beim zusammen suchen und abwiegen der Zutaten fiel mein Blick auf die Sheabutter – ach, so ein kleines Löffelchen, 10 g, davon ohne Berechnung noch dazu – das kann nur fein sein. 😉

Zum Laugenwasser gab ich noch ein wenig Tussahseide. Nachdem alles gelöst war, kippte ich die heiße Lauge ins warme, geschmolzene Fett, mixte ein paar Minuten mit dem Stabmixer und dann stellte ich den Topf wieder auf die Herdplatte. Nach einer Zeit war das Ganze dann im Vaselinestadium, nun das PÖ Peachy Keen dazu, schön verrührt und ab in die Formen.

Am anderen Tag rutschten die Herzen willig aus den Silikonformen, aber die MWs zu nehmen, war nicht so gut. Erst nach zwei Tagen im Tiefkühler bekam ich die Seifen da wieder raus. Nun die Herzen mit einem Knopf gestempelt, alle Stücke mit ein wenig Silberlidschatten bepinselt und raus ins Grüne für das „Fotoshooting“. 🙂

novem16

Die Seifen duften herrlich und ich freue mich schon darauf, sie anzuwaschen!

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