Solepuderseife

Gesiedet am 23.07.2017

  • 37 % Kokosöl
  • 23 % Babassuöl
  • 15 % Reiskeimöl
  • 15 % Sonnenblumenöl ho
  • 10 % Distelöl ho

ÜF 10 %

In das Laugenwasser gab ich etwas Salz (10 % der Wassermenge – diese betrug 30 % der Fettmenge), dann das NaOH. Zu den geschmolzenen Fetten und den Ölen kamen 2 EL Babypuder (ja, das ist keine genaue Angabe, es waren 670 g Fett. Der Puder ist uralt und was soll man damit machen?). Lauge zum Fett, mixen, PÖe Bonzai und Mango dazu, etwas Seifenleim abgenommen und mit Kosmetikpigment Satinviolett gefärbt. Alles dickte zügig an.  Hellen Leim in die Kastenform, gefärbten drüber, mit hellem aufgefüllt. Reste in die bereitgestellten Formen. Fertig. War ein spontansieden, nur das Salz war geplant, ansonsten ging es nach der Devise: was ist da und kann rein. Smile Kam nach 30 Stunden ganz leicht aus den Formen gerutscht. Das Pigment wurde leider braun.

juli17

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Seidenseife

Gesiedet mit Diabolo am 24.05.2017

  • 20 % Kokosöl

  • 25 % Babassuöl

  • 55 % Sonnenblumenöl HO

ÜF 12 %


Da haben wir uns so viel Mühe gegeben: nur helle Öle und Fette, in die Hälfte des wunderbar cremig-weißen Seifenleimes nur wenig rosa Tonerde (das gelingt mir nur selten, meist ist es zuviel und wird dann rotbraun) und sorgfältig in die – mit Liebe ausgesuchten – Herzformen geschichtet. Und dann macht uns der Duft (PÖ Creme de Menthe Whip) einen Strich durch die Rechnung. Nix weiß mit rosa sondern – nun, nennen wir es milchkaffeefarben. Tja – leider stand auf der Shopseite nichts zum Verhalten dieses Duftes. Um das Ganze ein wenig zu verschönern bepinselte ich die Seifen mit Rotgoldmica.

Und nun von vorne: in der heißen Lauge (Wassermenge etwas reduziert)  wurden Tussahseidenfasern gelöst. Nachdem ich Fette und Lauge vorbereitet hatte, fügte Diabolo beides zusammen und mixte den Seifenleim, auch das liebevolle einschichten in die Formen übernahm sie. Und natürlich rührte sie vorher den Duft unter die Seifenrohmasse. Ich stand mit der angerührten Tonerde daneben. Rolling on the floor laughing Und mit gutem Rat zur Seite. Winking smile

Die Seife blieb sehr lange weich – ok, ich hab zum ersten Mal HO in dieser Menge eingesetzt und keine Erfahrung damit und auch nicht recherchiert – und nach fast einer Woche kam sie halt für 24 Stunden in den Tiefkühler. Nun darf sie reifen und dunkelt dabei hoffentlich nicht noch mehr nach.

Auf dem Bild ist noch erkennbar, dass der Leim in zwei Schichten eingefüllt wurde.

juni17


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Schafmilchseife

Gesiedet am 26.04.2017

 

  • 44 % Babassuöl

  • 22 % Avocadoöl, grün

  • 15 % Kokosöl

  • 11 % Rapsöl

  • 8 % Sheabutter

ÜF 11%

 

Im Tiefkühler lagerte noch Schafmilch, die hier zum Einsatz kam. Also: Lauge mit Schafmilcheiswürfeln angerührt, Seifenleim gemixt und geteilt. Einen Teil mit PÖ Moonlight Pommegranate und den anderen mit PÖ Cranberry Orange parfumiert. Moonlight in den Schafformen hat scheinbar gegelt, Cranberry in den Lotusformen nicht.

 

april2017

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Avocado-Babassuöl-Seife

Gesiedet am 29.12.2016

  • 2 % Bienenwachs

  • 51,5 % Avocadoöl, grün

  • 46,5 % Babassuöl

ÜF ca. 10 %

 

Dies ist – mal wieder Smile – eine Resteseife. Ein Rest Bienenwachs war im Topf, die Menge ist also nur geschätzt. Vom Avocado- und Babassuöl war nur noch wenig vorhanden, also weg damit ehe neues bestellt wird. Ganz simpel, Lauge mit etwas reduzierter Wassermenge  angerührt und zum Fett gegeben. Einen geh. TL Weizenprotein in ein wenig Wasser gelöst und dazu, alles bis zum Puddingstadium gemixt und mit ÄÖ Zitrone (viel) und ÄÖ Rosmarin (1/4 von viel Winking smile) beduftet.

Der Seifenpudding war natürlich dunkelgrün, dank grünem Avocadoöl. Nun etwas davon beiseite genommen und den Rest mit in Wasser angerührtem Titandioxid aufgehellt. Form schräg gestellt und etwas dunklen Seifenleim rein, mit Alk besprüht, zur anderen Seite gekippt und hellen Leim drüber. Mehr Titanweiß in den Topf, so dass der Seifenleim noch heller wurde, die Form wieder zur anderen Seite schräg gestellt und Leim hinein, Vorgang wiederholt und dann den restlichen dunklen Seifenpudding darüber.

Sieht doch ganz nett aus, wenn natürlich längst nicht so akkurat wie die wahren Seifenkünstler das bewerkstelligen. Ich kleckse nur ein bisschen vor mich hin, ganz ohne künstlerische oder ästhetische Ansprüche. Open-mouthed smile Meine Seife muss schäumen und duften – ob sie “gut” oder sogar “schön” aussieht, ist mir fast egal. In love Die Kanten wurden später alle noch entgratet, damit die Stücke gut in der Hand liegen – einfache Schnittkanten müssen sonst erst “rundgewaschen” werden, das mag ich nicht gern.

dez16

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Kokosölseife

Gesiedet am 21.11.2016

96,15 % Kokosöl  (ein Würfel 🙂 )
3,85 % Sheabutter

ÜF 15 % (plus x)

 

Das wird jetzt ein klein wenig ausschweifend, aber ich möchte doch für mich dokumentieren, wie ich vorging. Der Plan: es soll ein üppig schäumendes Seifchen entstehen. Mischverseifungen sagt man viel Schaum nach und mit Kokos hat man zum einen ein Schaumfett und zum anderen ergibt es feste Seife. Also sollte ein Würfel Kokosöl mit NaOH und KOH heiß verseift werden. Angedacht schon lange vorher, hatte ich an jenem Tag spontan Zeit und Lust zum sieden. Nun war die Frage: wie berechnen? Ich entschied mich, 200 g Kokosöl (80 %) mit einer ÜF von 15 % und NaOH zu berechnen und die restl. 50 g ebenfalls mit 15 % und KOH. Alles mit Buch, Zettel, Stift und Taschenrechner. 😀

Beim zusammen suchen und abwiegen der Zutaten fiel mein Blick auf die Sheabutter – ach, so ein kleines Löffelchen, 10 g, davon ohne Berechnung noch dazu – das kann nur fein sein. 😉

Zum Laugenwasser gab ich noch ein wenig Tussahseide. Nachdem alles gelöst war, kippte ich die heiße Lauge ins warme, geschmolzene Fett, mixte ein paar Minuten mit dem Stabmixer und dann stellte ich den Topf wieder auf die Herdplatte. Nach einer Zeit war das Ganze dann im Vaselinestadium, nun das PÖ Peachy Keen dazu, schön verrührt und ab in die Formen.

Am anderen Tag rutschten die Herzen willig aus den Silikonformen, aber die MWs zu nehmen, war nicht so gut. Erst nach zwei Tagen im Tiefkühler bekam ich die Seifen da wieder raus. Nun die Herzen mit einem Knopf gestempelt, alle Stücke mit ein wenig Silberlidschatten bepinselt und raus ins Grüne für das „Fotoshooting“. 🙂

novem16

Die Seifen duften herrlich und ich freue mich schon darauf, sie anzuwaschen!

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