Atemfrisch

Gesiedet am 25.09.2017

  • 32 % Kokosöl
  • 32 % Distelöl, ho
  • 12 % Babassuöl
  • 12 % Reiskeimöl
  • 12 % Avocadoöl, grün

ÜF 15 %

Sehr einfach: als Wassermenge 30 % der Fettmenge, dazu 11 % der Wassermenge an Salz, dann das NaOH eingerührt.  Zum geschmolzenen Fett gab ich 2 EL Babypuder, danach die Lauge. Für den frischen Duft nahm ich eine Mischung äth. Öle: Eukalyptus, Rosmarin, Fichtennadel und Pfefferminze. Die 3D-Formen mag ich sehr gerne und weil diese Seifen so schlicht sind, sollten sie eine besonders angenehme Form bekommen.  Zartgrün wurden sie durch das Avocadoöl.

sept17b

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Lakritzseife

gesiedet mit Diabolo am 09.09.2017

  • 27 %  Kokosöl
  • 18 % Reiskeimöl
  • 14 %  Babassuöl
  • 14 % Sheabutter
  • 9 % Distelöl ho
  • 9 % Sonnenblumenöl ho
  • 9 %  Avocadoöl hell

ÜF 10 %

Es fanden sich die Lavendelhexe und ihre Freundin Diabolo in der “Seifenküche” der Hexe zum gemeinsamen sieden ein. Die Wahl war auf eine nach Fenchel und Sternanis duftende  schwarz-weiße Seife gefallen. Während Diabolo hingebungsvoll im Topf rührte, in dem die Fette und Öle sanft auf der Herdplatte erwärmten, mixte die Lavendelhexe eine Lauge aus Wasser (30 %), etwas Salz (10 % der Wassermenge) und NaOH zusammen. Diabolo goss dann die Lauge zu den Fetten und mixte alles fein durch. Die Hexe rührte die äth. Öle unter, teilte den Leim und färbte einen Teil mit Pflanzenkohle. Dann wurde abwechselnd heller Leim von Diabolo und dunkler von der Lavendelhexe in die Form gegossen. Ab damit in eine Styroporbox, weil die Seife gelen durfte und dann schauten die beiden am folgenden Vormittag nach der nunmehr festen Seife, befreiten sie aus der Form, teilten sie in Stücke und befanden: sehr gelungen! Open-mouthed smile

sept17a

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Kaffeeseife

Gesiedet am 04.09.2017

  • 31 % Kokosöl
  • 22 % Reiskeimöl
  • 19 % Babassuöl
  • 15 % Distelöl ho
  • 13 % Sheabutter

10 % ÜF

39 % Kaffee zum anrühren der Lauge – nachträglich ausgerechnet. Smile

Tatsächlich ist dies eine Premiere – ich siede seit über 10 Jahren, aber noch nie eine Kaffeeseife. Smile Trotzdem liegt natürlich immer solch eine Seife an der Küchenspüle, die aber von einer befreundeten Siederin hergestellt wurde. Und als ebenjene “Seifenfreundin” neulich auf einen Kaffee vorbei kam, konnte ich noch einige Fragen klären (muss der Kaffee tiefgekühlt werden – nein, kühlschrankkalt reicht; kann ich den Kaffeesatz reinwerfen – ja, geht; kann ich beduften – mit bestimmten PÖen klappt es) und bekam noch den Tipp die Seife für eine schönere Farbe gelen zu lassen. Und da später noch Kaffee in der Kanne übrig war und der Kaffeesatz auch noch vorhanden, stellte ich alles beiseite, bzw. in den Kühlschrank und begab mich am späten Abend in mein Hobbyreich im Keller. Open-mouthed smile

Dort stellte ich den Kaffee noch kurz in den Tiefkühler, während ich ein Rezept erstellte und berechnete (wie immer mit Buch und Taschenrechner) und alles vorbereitete. Dann ging es los: Fette abwiegen und im Topf auf der Kochplatte schmelzen, Öle abwiegen, Kaffee abwiegen (hups, etwas zuviel, aber egal), NaOH ebenfalls – Kaffee  in ein kaltes Wasserbad stellen und einen Löffel NaOH dazu, umrühren und dann Löffel für Löffel ganz langsam die Kaffeelauge angerührt. Nebenher ein PÖ ausgesucht, von dem ich hoffte, dass es ein wenig Duft an die Seife gäbe. I don't know smile

Als Fett und Lauge bereit waren, fügte ich beide zusammen, mixte ordentlich mit dem Pürierstab durch und nahm dann ein wenig vom Seifenleim ab. Dort hinein gab ich etwas in Wasser angerührtes Titandioxid und ein paar Tropfen Kardomom PÖ. Alles war ziemlich flüssig, weil ich ja “zuviel” Kaffee nahm. Üblich sind etwa 30 % Flüssigkeit – aber das ist natürlich flexibel und hängt von vielerlei Faktoren ab.

Zum Hauptleim kamen dann 2 EL Kaffeesatz und ca. 5 ml Almond-Milk-PÖ. Tjaaa, das Zeug heizte den Seifenleim kräftig auf! Surprised smile Aber da stand ja noch die Schüssel mit dem kalten Wasserbad – also hinein mit dem Seifentopf und weiter gerührt. Nur mit dem Schneebesen per Hand, bis die Trennungsgefahr gebannt war. Nun beide Seifenleime – den helleren und den jetzt schön dunklen –  in die Form gefüllt, ein wenig Mica in Öl auf die Oberfläche getropft, kurz verrührt und die Form einfach so stehen gelassen. Bloß keine Wärme mehr dazu! Dann ging ich schlafen.

Am folgenden Vormittag schaute ich nach der Seife – sie war fest und ließ sich gut ausformen, schneiden und entgraten.  Open-mouthed smile  Sie duftet nach Kaffee und sieht ganz gut aus. Ich bin sehr zufrieden. Das ein oder andere Stück werde ich wohl verschenken, aber insgesamt sollte das für ein bis zwei Jahre reichen. Smile

sept17

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Solepuderseife

Gesiedet am 23.07.2017

  • 37 % Kokosöl
  • 23 % Babassuöl
  • 15 % Reiskeimöl
  • 15 % Sonnenblumenöl ho
  • 10 % Distelöl ho

ÜF 10 %

In das Laugenwasser gab ich etwas Salz (10 % der Wassermenge – diese betrug 30 % der Fettmenge), dann das NaOH. Zu den geschmolzenen Fetten und den Ölen kamen 2 EL Babypuder (ja, das ist keine genaue Angabe, es waren 670 g Fett. Der Puder ist uralt und was soll man damit machen?). Lauge zum Fett, mixen, PÖe Bonzai und Mango dazu, etwas Seifenleim abgenommen und mit Kosmetikpigment Satinviolett gefärbt. Alles dickte zügig an.  Hellen Leim in die Kastenform, gefärbten drüber, mit hellem aufgefüllt. Reste in die bereitgestellten Formen. Fertig. War ein spontansieden, nur das Salz war geplant, ansonsten ging es nach der Devise: was ist da und kann rein. Smile Kam nach 30 Stunden ganz leicht aus den Formen gerutscht. Das Pigment wurde leider braun.

juli17

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Seidenseife

Gesiedet mit Diabolo am 24.05.2017

  • 20 % Kokosöl

  • 25 % Babassuöl

  • 55 % Sonnenblumenöl HO

ÜF 12 %


Da haben wir uns so viel Mühe gegeben: nur helle Öle und Fette, in die Hälfte des wunderbar cremig-weißen Seifenleimes nur wenig rosa Tonerde (das gelingt mir nur selten, meist ist es zuviel und wird dann rotbraun) und sorgfältig in die – mit Liebe ausgesuchten – Herzformen geschichtet. Und dann macht uns der Duft (PÖ Creme de Menthe Whip) einen Strich durch die Rechnung. Nix weiß mit rosa sondern – nun, nennen wir es milchkaffeefarben. Tja – leider stand auf der Shopseite nichts zum Verhalten dieses Duftes. Um das Ganze ein wenig zu verschönern bepinselte ich die Seifen mit Rotgoldmica.

Und nun von vorne: in der heißen Lauge (Wassermenge etwas reduziert)  wurden Tussahseidenfasern gelöst. Nachdem ich Fette und Lauge vorbereitet hatte, fügte Diabolo beides zusammen und mixte den Seifenleim, auch das liebevolle einschichten in die Formen übernahm sie. Und natürlich rührte sie vorher den Duft unter die Seifenrohmasse. Ich stand mit der angerührten Tonerde daneben. Rolling on the floor laughing Und mit gutem Rat zur Seite. Winking smile

Die Seife blieb sehr lange weich – ok, ich hab zum ersten Mal HO in dieser Menge eingesetzt und keine Erfahrung damit und auch nicht recherchiert – und nach fast einer Woche kam sie halt für 24 Stunden in den Tiefkühler. Nun darf sie reifen und dunkelt dabei hoffentlich nicht noch mehr nach.

Auf dem Bild ist noch erkennbar, dass der Leim in zwei Schichten eingefüllt wurde.

juni17


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